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Trainingsansatz
Das Mehrphasentraining ist zwar ein verpflichtendes Training, aber für Motorradfahrer ist das regelmäßige Trainieren sowieso eine Selbstverständlichkeit. Die Freude am Motorradfahren besteht eben zu einem großen Teil aus Spaß an der Fahrtechnik. Deshalb passt dieses Mehrphasenfahrsicherheitstraining sehr gut in den persönlichen Trainingsplan jedes neuen Motorradfahrers.
Eine der besonders wichtigen fahrtechnischen Fähigkeiten eines Motorradfahrers ist das Bremsen. Solange ein Großteil der Motorräder nicht mit ABS ausgerüstet ist, ist die Durchführung einer Notbremsung ein besonders anspruchsvolles Manöver. Nirgendwo passt der Spruch „Use it, or loose it!“ besser als hier. Gut bremsen zu können bedeutet, neben dem Wissen über die elementaren Ausführungsregeln auch die Signale des Reifens über die noch vorhandene Bodenhaftung erkennen zu können. In diesem Training wird auf das Erkennen dieser Signale besonderer Wert gelegt.
„Use it, or loose it“; da dieser Grundsatz hier ganz besonders gilt, werden ihnen auch Vorschläge für ein Eigentraining gegeben.
Die zweite und sicher noch lustvollere F ähigkeit ist das Kurvenfahren, das Erleben von Schräglage. Kurvenfahren hat mit Schräglagenfähigkeit, mit Geschwindigkeitsverlauf und Fahrlinie zu tun. In diesem Fahrsicherheitstraining wird ein Bewusstsein für Bodenhaftung und Reifenzustand geschaffen. Tolle Schräglagen kann es nur unter optimalen Bedingungen hinsichtlich Fahrbahn, Reifenzustand, Temperatur und Fahrkönnen geben. Diese Faktoren müssen realistisch eingeschätzt werden können um Fahrerlebnis und Sicherheit unter einen Hut zu bringen. |
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